Welche Angaben braucht die Streckenplanung für den Werksverkehr?
Wir erklären, welche Angaben – etwa die Verteilung der Wohnadressen, Schichtzeiten und der Haltestellenplan – vor der Anfrage für einen Werksverkehr vorbereitet werden sollten.
Der Werksverkehr ist eine der sichtbarsten Leistungen eines Unternehmens für seine Beschäftigten. Ein pünktlicher Shuttle mit angemessener Fahrzeit wirkt sich direkt auf die Zufriedenheit aus. Gute Streckenplanung beginnt mit den richtigen Angaben.
1. Verteilung der Wohnadressen
Grundlage der Streckenplanung ist, wo die Beschäftigten wohnen. Aus Datenschutzgründen genügt für die erste Analyse meist eine Verteilung nach Bezirk und Viertel statt vollständiger Adressen. Sie zeigt, wie viele Strecken nötig sind und wie viele Fahrgäste jede Strecke hat.
2. Schicht- und Arbeitszeiten
Beginn und Ende jeder Schicht, Arbeit an Wochenenden und Feiertagen und der Ablauf bei Überstunden müssen geklärt sein. Überlappen sich Schichtwechsel, bringt es Effizienz, wenn ein Fahrzeug eine Schicht absetzt und die nächste aufnimmt.
3. Haltestellenplan
Haltestellen sollten gut zu Fuß erreichbar sein und sicheres Halten ermöglichen. Viele Haltestellen verlängern die Fahrt, wenige verlängern den Fußweg. Hilfreich ist eine Obergrenze für die Gesamtfahrzeit von der entferntesten Haltestelle bis zum Betrieb.
4. Laufzeit und Vertrag
Werksverkehr läuft meist über Monats- oder Jahresverträge. Der Vertrag sollte Strecken, Betriebstage, Ersatzfahrzeug bei Panne, Streckenänderungen und Bedingungen für Preisanpassungen enthalten.
Angaben für das Angebot
- Adresse des Betriebs
- Zahl der Beschäftigten und Verteilung nach Bezirk/Viertel
- Schichtzeiten und Betriebstage
- Beginn der Leistung
- Besondere Anforderungen des Unternehmens